SWR, Freitag, 10.05.2019 05:00 - 05:30 Uhr
Karl Marx in Bad Kreuznach
Der Film zeichnet das Leben von Karl Marx als unterhaltsame Spurensuche aus einer neuen Perspektive nach: als heimatverbundenen Menschen. Der Philosoph, der weltweit dachte wie wohl kein anderer, wird im Südwesten Deutschlands verankert. Karl Marx, der Trierer Philosoph, in dessen Namen sich die Welt änderte.
Der Film zeichnet drei Stationen von Karl Marx im deutschen Südwesten nach und fördert dabei Neues und Überraschendes zutage. Zuerst ist da natürlich Trier. Hier wuchs er direkt an der Porta Nigra als Enkel eines Rabbiners und Sohn eines aufstrebenden Advokaten auf. Hier verlobte er sich heimlich mit Jenny von Westphalen, die ihn zeitlebens und durch ganz Europa begleitete. Und dann gibt es als zweite Station Bad Kreuznach. Hierher zog sich Marx zurück, als seine Karriere als politischer Journalist in Köln zu Ende war. Er wollte nach siebenjähriger Verlobungszeit endlich Jenny heiraten. Doch ganz nebenbei eröffnete sich ihm in Bad Kreuznach eine Studiermöglichkeit in der Schulbibliothek des Gymnasiums. Die Lektüre und die Manuskripte der Kreuznacher Zeit prägten die künftigen Jahre entscheidend und waren eine wesentliche Vorbereitung für das Kommunistische Manifest. Karl Marx wurde zum Revolutionär, lernte Friedrich Engels kennen, der ihm immer wieder aus finanziellen Klemmen helfen musste. Marx lebte in Paris, Brüssel, London, schrieb „Das Kapital“. Und kehrte schwerkrank am Ende seines Lebens nur noch einmal nach Deutschland zurück: Zur Kur nach Bad Neuenahr-Ahrweiler wegen eines Leberleidens. Auch in dieser Stadt gedenkt man dem Philosophen Marx erst heutzutage. Denn die Ideen von Karl Marx polarisieren noch immer und das Gedenken an ihn ist auch so viele Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht ganz einfach. Das zeigt auch der Dauerstreit um das Marx-Denkmal zeigt, eines Geschenks der chinesischen Regierung. Prophet oder Romantiker? Auch diese Frage beschäftigt Alexander Wasner im Film „Karl Marx - Die Heimatjahre“.




SWR, Montag, 22.04.2019 18:05 - 18:15 Uhr
Lachen bis der Arzt kommt - Die Clowndoktoren von Bad Kreuznach
Wenn Ruth Albertin alias „Dr. Krümmel“ und Dietmar Bertram alias „Dr. Doktor“ sich auf ihren Klinikrundgang vorbereiten, dann dürfen zwei wichtige Utensilien nicht fehlen: Rote Nasen und Seifenblasen. Ohne Medizinstudium, dafür aber mit Clownsausbildung setzen die beiden konsequent auf das Motto: Lachen ist die beste Medizin.
Auf der Kinderstation der Bad Kreuznacher Diakonie warten die Kinder schon auf den ganz persönlichen Auftritt der Clowndoktoren. Aber nicht nur die Kinder - auch für die Eltern und das Krankenhauspersonal sind die Spaßmacher eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag.„Die SWR-Reportage“ begleitet die beiden Clown-Doktoren bei ihrem Rundgang durch die Klinik. Dabei müssen sie ständig hochkonzentriert sein, denn in jedem Krankenzimmer wartet eine neue Herausforderung.




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